Hausbock

Charakteristisch für den 8 bis 25 mm großen, grau behaarten Hausbock (auch Bockkäfer genannt) sind die weißen Flecken auf den braun bis schwarz gefärbten Flügeldecken und sein Halsschild mit den 2 glänzenden schwarzen Schwielen. Das Weibchen legt bis zu siebenmal im Jahr 50 bis 150 elliptische, etwa 2 mm große Eier in Spalten und Risse von eiweißreichem Nadelholz ab. Nach dem Schlupf bohren sich die Larven in das Holz und leben dort 3 bis 10 Jahre lang, bis sie sich für 3 Monate verpuppen. Da die gesamte Entwicklung im Holz abläuft, verursacht der Hausbock großen Schaden, da er Dachstühle, Fachwerk, Masten, Zäune oder anderes Bauholz sehr stark beschädigen kann. Befall erkennt man an Geräuschen im Holz, an Ausflugslöchern oder an sichtbaren Larven, wenn das Holz aufgespalten wird. Bekämpft wird der Hausbock durch Begasung oder durch Mittel der chemischen Holzschädlingsbekämpfung.

» zurück zum Schädlingslexikon