Steinmarder

Das, einschließlich Schwanz, 60 bis 80 cm große Säugetier hat ein Gewicht zwischen 1,1 und 2,3, kg und ist damit etwas leichter und kleiner als der Baummarder. Das Oberfell ist dunkel- bis graubraun, Kehle und Brust sind weiß bis beige. Die Gliedmaßen des Fleisch- und Allesfressers sind kurz. Der Steinmarder lebt außerhalb der Paarungszeit als Einzelgänger. Er paart sich im Hochsommer, wobei die Trächtigkeit erst im kommenden Frühjahr beginnt. Nach einer Tragzeit von 28 Tagen kommen bis zu 7 Junge zur Welt. Zwei Monate lang ernährt die Mutter die Jungen und lehrt sie Jagdtechniken. Am Ende des Sommers können sie allein überleben. Bevorzugte Lebensräume sind Laubwälder und Felsen. Auch in Dorf und Stadt ist der Steinmarder immer häufiger anzutreffen, wo er Hohlräume in Scheunen, Schuppen und Fahrzeuge besiedelt. Dort jagen sie nachtaktiv lebende Kleintiere und richten Schaden durch Verbiss an Elektrokabeln an.

» zurück zum Schädlingslexikon